YOGA – DER TRIPP MEINES LEBENS

Ich werde oft gefragt was Yoga ist und früher habe ich mich um eine umfassende Definition bemüht, die am besten auf irgendeinen bedeutsamen Menschen zurückgeht. Doch heute antworte ich knapp und klar – Yoga ist die Methoden-Sammlung um deine Vibrationen zu erhöhen und dort zu weilen.​

Wenn man sich mit Yoga beschäftigt, kommt man nicht drum herum zu verstehen, dass es sich um eine praktische Philosophie handelt. Es ist ein in sich geschlossener und in sich ein sehr schlüssiges Konzept, das die Welt erklärt. Dabei umfasst es sowohl die äußere als auch die innere Welt. Darüber hinaus bietet es eine Reihe an Methoden wie man die Welt begreifen und sich innerhalb dessen bewegen kann. Das Instrument dafür ist zunächst der menschliche Körper. Doch je tiefer man in die Praxis einsteigt, desto offensichtlicher wird, dass der menschliche Körper nicht mit physischen Aspekten zu begrenzen ist. (Ein anderes umfassendes Thema.)​

Eine sehr zentrale Rolle spielt dabei die Tatsache, dass es sich um eine PRAKTISCHE Philosophie handelt, also impliziert es, dass man es praktiziert. Es nutzt gar nichts die Sutras auswendig zu lernen oder sich das ganze Konzept einfach einzuprägen. Nur die Praxis wird einen dahin führen, was das Konzept verspricht. Die Philosophie ist die Tür, aber dadurch zu gehen, das ist die Entscheidung und der Tat, den man tun soll. (So sehe ich das Yoga schon immer, daher ist die Bezeichnung ToriiYoga. Torii sind die Schrein-Tore, die zu sakralen Gebieten führen. Für mich ist Yoga dieses Tor.)​

Genau an dem Punkt scheitern die meisten. Die Praxis.​

Niemand in der Welt kann dir sagen wann und wie sich die Ergebnisse deiner persönlichen Praxis zeigen werden. Jede Erfahrung ist individuell. Das einzig Sichere dabei ist, dass die Ergebnisse kommen werden. Unvermeidlich! Dies scheint für viele ein unüberwindbarer Punkt zu sein. Ahahahah. Besonders heute, wo die meisten in einer Insta-Welt leben. (Insta – sofort, unmittelbar.) Daher greifen viele zu Drogen. Drogen aller Art. Und bitte, nehmen wir dafür die Duden Definition von der Droge – pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Rohstoff für Heilmittel, Stimulanzien oder Gewürze. Also alle Substanzen, die in irgendeine Art unsere Wahrnehmung verändern zählen dazu, sei es: Neuroleptika, Tranquilizer, Psychostimulanzien,  Anxiolytika, Antidepressiva, Nootropika, Hypnotika, Phasenprophylaktika, Psychodelika, Dissoziativa, Analgetika, Aphrodisiaka, Empathogene, Entaktodene und was ich hier noch vergessen habe. All diese Stoffe mit ihren Wirkungen ermöglichen bestimmte gewünschte Zustände zu erreichen, die man dank Yoga Methoden aka Übungen auch erreichen kann.​

Meine Freunde haben mich schon immer gefragt warum ich keine Drogen konsumiere. Die Antwort ist einfach, weil ich überhaupt die Notwendigkeit davon nicht einsehe. Das einzige Mittel wovon ich immer noch nicht weg komme ist das Analgetika. Doch auch die Schmerzen kann man dank bestimmter Methoden überwinden. Ich arbeite daran. Der Unterschied mit Drogen und Yoga ist simple – die Ergebnisse von Yoga lassen auf sich warten, dafür jedoch, sobald sie erreicht sind, sind sie vom Dauer.​

Je mehr man praktiziert, desto deutlicher werden die Ergebnisse. Selbst Patanjali in seinen Sutras zerlegt es in verschiedene Arten der Samadhi. (Sanskrit – Erleuchtung, Eingebung.) Er weist darauf hin, dass es immer wieder verschiedene Arten der Erkenntnissen, der Wahrnehmung sind. Sie werden kürzer oder länger sein, seltener oder häufiger, bis sie irgendwann zu einem selbstverständlichen Zustand werden. Wenn diese alle vom Dauer werden, ist die Freiheit erreicht. Die Freiheit (Kaivalya auf Sanksrit) ist das Ziel in Yoga, nicht die Erleuchtung. Was ist diese Freiheit? Na, das Weilen in dem höheren Bewusstsein. Oder was ich antworte – das Sein in erhöhten Vibrationen.​

Das Sein in den hohen Vibrationen ist nur auf den ersten Blick von zwei Arten der Faktoren abhängig. Die einen sind die inneren, die anderen sind die äußeren Faktoren. Doch eigentlich geht es immer nur um dein Inneres. Dass dein Inneres von Außen beeinflusst wird – steht außer Frage. Aber was du lernen kannst ist von äußeren Faktoren unabhängig zu sein. Stell dir ganz einfach vor, du bist fröhlich. Du glaubst, dass die Fröhlichkeit ein Resultat des Menschen neben dir, oder des tollen Wetter oder weil du etwas besitzt oder etwas bekommen hast. Eigentlich hängt es direkt von deiner inneren Einstellung dem Ereignis oder Subjekt gegenüber… Wirfst du ein Paar Substanzen ein und auf ein mal ist die Welt wieder in Ordnung? Bitte!?! Du hast ja immer noch die selben Menschen und Umstände um dich, wieso scheint deine Welt auf einmal in Ordnung zu sein?? ich möchte an der Stelle es nicht weiter vertiefen. Yoga kann dich schulen mit deiner Achtsamkeit zu arbeiten. Ich möchte nur vermitteln, dass die äußere Faktoren keine Rolle spielen. Alles ist in dir. Du kannst vielleicht noch nicht damit umgehen und begreifst es nicht. Aber hey, Yoga kann dir dabei helfen. ​

Was sind die hohe Vibrationen?? Na das alles, was die oben genannte Drogen dir geben können. Lass uns die Liste noch einmal durchgehen. Neuroleptika – Abwesenheit von Ich-Störungen, Tranquilizer – Ruhe, Psychostimulanzien – Motivation und Kraft,  Anxiolytika – keine Angst, Antidepressiva – keine Störungen und Fröhlichkeit, Nootropika – Konzentration und gutes Gedächtnis, Hypnotika – guter erholsamer Schlaf, Phasenprophylaktika – stabile Stimmung, Psychodelika – Rauschzustände, Dissoziativa – Halluzinationen, Analgetika – Schmerzfreiheit, Aphrodisiaka – sexuelle Lust, Empathogene – Verbundenheit mit allen Menschen, Entaktodene – Verstärkung eigener Emotionen…​​

Man kann es auch anders nennen. Zum Beispiel – Liebe. Liebe? Liebe ist ein Cocktail aus Euphorie, Abwesenheit von Angst, Wahrnehmung des Körpers, Verbundenheit mit Anderen, Rauschzustand, Akzeptanz, ja, wenn es um körperliche Liebe geht – auch Steigerung des Libidos, verstärkt die Emotionen usw. ​

Fröhlichkeit? Leichtigkeit? Empathie? Akzeptanz? Du kannst es dir doch selbst zusammen reimen, nicht wahr? ​

Somit kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt. Wenn man die hohen Vibrationen erreicht hat, kommt die Aufgabe hier zu weilen. Die psychoaktiven Substanzen werden diese Aufgabe nicht bewältigen, außer man nimmt sie immer. Doch dies ist kein natürlicher Zustand. Yoga dagegen, bzw. die permanente Praxis des Yogas wird es dir ermöglichen. ​

Zunächst wirst du diese Zustände nur kurz erfahren. Viele Anfänger spüren ganz deutlich einen so genannten „Yogahigh“ nach der Asana Praxis. Doch wenn man sich mit anderen Übungen beschäftigt, lernt man auch andere Zustände kennen. Dann wirst du lernen diese Zustände selbst hervorrufen zu können. Schließlich lernst du darin zu weilen. Welche Gründe kann man noch brauchen um damit anzufangen?? Ich wüsste keine, doch nennt sie mir gerne?​ ​

Ich habe Philosophie studiert und lese sehr viel Literatur zu Wissenschaften und Psychologie. ALLES, wirklich ALLES erzählt immer das Selbe. Egal wann und von wem es geschrieben wurde. Es sind ohnehin nur die Worte der Menschen und diese sind in sich begrenzt und werden niemals die Wahrheit aufzeigen können. Doch unser Bestreben war und bleibt immer überall auf der Welt das Selbe – wir wollen diese hohen Vibrationen. Um jeden Preis! Was du dafür tust ist deine Entscheidung, aber ich kann dir absolut bestätigen – Yoga ist in jeder Hinsicht eine sehr gute Möglichkeit.

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